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Studie des VDE zum Stand-by-Verbrauch

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Mitlerweile ist es eine Binsenweisheit, dass viele Geräte im Stand-by-Modus unnötig viel Strom fressen und daher entweder komplett mit einem Netzschalter - so vorhanden - oder eben durch Ziehen des Netzsteckers bzw. mit Hilfe einer schaltbaren Steckdosenleiste vom Netz getrennt werden sollten.

Ausgerechnet eine Studie der Elektroindustrie soll nun ergeben haben, dass bei vielen elektronischen Geräten die über das Jahr aufsummierten Stromkosten für den Stand-by-Betrieb höher sind, als jene für den eigentlichen Betrieb der Geräte.

Da fragt man sich dann schon, warum besagte Elektroindustrie, statt derartige Studien in Auftrag zu geben, nicht lieber Netzschalter in ihre Geräte baut.

In Auftrag gegeben hat die Untersuchung der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE). Danach lässt sich der Stromverbrauch bei Elektrogeräten um bis zu 77 Prozent reduzieren, wenn das Gerät komplett ausgeschaltet wird. Die hohe Zahl kommt vor allem durch die im Vergleich längere Dauer des Stand-by-Betriebs zustande.

Wenn man eine vierstündige Betriebszeit eines Fernsehers zugrunde legt, bleiben zwanzig Stunden für den Stand-by Modus - jeden Tag.

Bei fünfzehn Watt Verbrauch im Stand-by kommt man auf rund 110kWh pro Jahr, macht über den Daumen gepeilt ca. 22€ Stromkosten im Jahr. Die täglichen vier Stunden Betriebszeit á 150W kosten dann ca. 44€ pro Jahr. Das deckt sich jetzt zwar nicht mit der Studie, allerdings hängt das natürlich vom jeweiligen Gerät ab. Aber auch so zeigt die Rechnung doch eins deutlich, man verschwendet bei Geräten im Stand-by einiges an Geld.

Rechnet man nun noch alle anderen Geräte zusammen, die ebenfalls permanent Strom verbrauchen, wird man schnell auf eine ansehnliche Summe kommen. Radiowecker, Herd mit Uhr, Mikrowelle mit Uhr, Sat-Receiver, PC, Drucker, Scanner, HiFi-Anlage, DVD-Player/Recorder, Radiowecker, Netzteil der Schreibtischlampe, Küchenradio, Zweitgeräte im Schlafzimmer oder der Kinder… da kommen schnell einige Hundert Euro im Jahr zusammen, die sich durch den Einsatz schaltbarer Steckdosenleisten, Master-Slave-Leisten oder durch Geräte, wie den PowerSafer einsparen ließen.

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Dennoch muss man sich über die “Studie” schon etwas wundern, zum einen scheit sie nicht wirklich neues zu Tage zu fördern, zum anderen widerlegt selbst ein simples Rechenbeispiel einen Teil der Ergebnisse.

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