Strompreismanipulationen?
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Laut Spiegel-Online liegen dem Bundeskartellamt Hinweise auf Preismanipulationen der Stromproduzenten vor. In einem 30-seitigen Schriftstück machen die Wettbewerbshüter demnach den vier großen deutschen Energieversorgern schwere Vorwürfe.
Angesichts dieses Berichtes fordert Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Dietrich Austermann (CDU) die “Zerschlagung des deutschen Stromkartells”. Seiner Meinung nach bildeteten die vier Stromkonzerne ein Oligopol, welches die Leipziger Strombörse zur künstlichen Stromverteuerung missbrauche.
Bereits im November 2007 forderten Politker, unter anderem der Wirtschaftsminister Hessens, Alois Rhiel (CDU) die Zerschlagung der vier großen Energiekonzeren E.on, RWE, Vattenfall und EnBW.
Rhiel fordert, die Konzerne zum Verkauf von Kraftwerken zu zwingen.
Diese Maßnahmen sollen den Wettbewerb auf dem Strommarkt ankurbeln und zu realistischeren Strompreisen führen.
Beklagt wird auch, dass die hohen Strompreise vor allem sozial Schwache, Geringverdiener und insbesondere Familien belasten. Außerdem beschädigen die stetig steigenden Energiepreise den Produktionsstandort Deutschland.
“Nach SPIEGEL-Informationen haben die Kartellwächter Indizien dafür gefunden, dass E.on den Strompreis durch gezielte Käufe und Verkäufe großer Strommengen und Stilllegungen von Kraftwerken manipuliert haben könnte.”
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