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Strom sparen bei Computer und Co

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Bei der Neuanschaffung eines PCs sollte man immer im Auge behalten, welche Arbeiten man auf diesem durchführen will. Für reine Office-Anwendungen, das tägliche Abfragen der E-Mails, Surfen, Chatten und ähnliches, tut es ein günstiger Durchschnitts-PC mit moderat großem Monitor. Dafür verbraucht dieser dann auch deutlich weniger Strom, etwa um die 80 Watt im Betrieb.

Will man hingegen umfangreiche Bild- und Videobearbeitungen durchführen oder die neuesten 3D-Spiele spielen, braucht man ein High-End Gerät, welches dann aber auch gut und gerne 300-400 Watt Strom verbraucht.

Noch günstiger, zumindest auf den Stromverbrauch bezogen, kommt weg, wer statt eines Desktop-PCs ein Notebook verwendet, diese sind vor dem Hintergrund, dass sie auch mit einem Akku möglichst lange Arbeitszeiten ermöglichen sollen, meist mit sehr sparsamen Komponenten ausgestattet. Ein kleines 15 Zoll Notebook mit einer mittleren CPU kommt daher schon mit 30 Watt aus. Aber auch hier gibt es High-End-Geräte, die es durchaus mit manchem Gamer-PC aufnehmen können und daher auch mehr Strom (bis zu 80Watt) verbrauchen, was aber wiederum immer noch deutlich weniger ist, als beim Desktop-Pendant.

Bei Notebooks sollte man darauf achten, diese vom Netz zu trennen, wenn sie nicht benutzt werden, da sonst die Ladeelektronik ständig Strom zieht. Wenn man stationär arbeitet und das Notebook am Stromnetz betreibt, sollte man den Akku entfernen. Erstens verlängert das die Lebensdauer des Akkus und zweitens wird dieser dann nicht permanent nachgeladen, was wiederrum unnütz Strom verbraucht. Gut zu erkennen übrigens an der Wärmeentwicklung sowohl im Akku, als auch im Netzteil.

Aber auch sonst gilt, nicht benutzte Periphärie-Geräte, wie Scanner, Drucker und ähnliches sollten am besten mit einer schaltbaren Steckdosenleiste vom Netz getrennt werden, denn viele dieser Geräte ziehen sonst im Standby noch ordentlich Strom. Auch der Rechner selbst ist meist nicht wirklich aus, wenn man ihn runtergefahren hat. Auch hier hilft eine Steckdosenleiste mit Schalter.

Wenn der Rechner viel im Leerlauf vor sich hinschlummert, dann sollte man den Energiesparfunktionen des Systems besondere Aufmerksamkeit widmen, denn hier liegt auch eine Menge Sparpotenzial, moderne CPUs lassen sich zum Beispiel heruntertakten, die Monitorhintergrundbeleuchtung sowie die Festplatten können abgeschaltet werden usw.
Bildschirmschoner machen heutzutage bei TFT-Monitoren überhaupt keinen Sinn mehr, im Gegenteil, je aufwändiger der Bildschirmschoner, desto stärker wird der Rechner belastet und das benötigt wiederum Energie.

Wer noch einen Röhrenmonitor besitzt, sollte seinen Augen und seiner Stromrechung etwas gutes tun und auf einen TFT-Bildschirm umsteigen.

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