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Leuchtmittel

Glühlampen

Bei der klassischen Glühlampe wird 95 Prozent der zugeführten Energie in Wärme umgesetzt, lediglich die verbleibenden 5 Prozent werden in Licht umgesetzt. Durch Einsatz von Halogengasen kann die Effizienz zwar noch um derzeit bis zu 30 Prozent gesteigert werden, dennoch bleibt der Umstand, dass die meiste Energie vergeudet wird. Viele Staaten planen derzeit sogar ein Verbot für den Verkauf dieser Leuchtmittel für die nähere Zukuinft.

Energiesparlampen

Energiesparlampen sind im Prinzip eine Weiterentwicklung der klassischen Leuchtstoffröhre. Eine Leuchtschicht, die von innen auf eine Klasröhre aufbracht ist, wird zum Leuchten gebracht. Energiesparlampen schaffen immerhin bereits eine Lichtausbeute von 25 Prozent, die restlichen 75 Prozent gehen jedoch auch hier verloren. Die Energieeinsparung gegenüber einer Glühlampe beträgt ca. 80 Prozent.
Darüberhinaus ist die Lebensdauer einer Energiesparlampe mit 6.000 bis 15.000 Studen deutlich größer als die einer herkömmlichen Glühlampe, die in der Regel nur ca. 1.000 Stunden durchhält. Bei den derzeitigen Strompreisen kann der Austausch einer herkömmlichen Glühlampe durch eine Energiesparlampe über deren Gesamtlebensdauer 50 bis 180 Euro Stromkosten einsparen, dazu kommt die Einsparung durch die längere Lebensdauer. Bei täglicher vierstündiger Brennzeit kann sich so eine Energiesparlampe schon nach einem halben Jahr amortisiert haben.

Als Gegenargument für Energiesparlampen wird oft der Strahlung ins Feld geführt. Für eine schädigende Wirkung gibt es bislang aber keine wissenschaftlichen Beweise. Im Bereich von 50 Hz strahlen diese Lampen nicht mehr, als andere Elektrogeräte.

Mitlerweile gibt es für jeden Einsatzzweck die passenden Lampen, solche, die in der Optikk herkömmlichen Glühlampen entsprechen, andere, die besonders schnell ihre maximale Helligkeit erreichenu und viele Schaltvorgänge aushalten (besonders für Treppenhäuser oder andere Räume, in denen das Licht oft ein- und ausgeschaltet wird) und wiederrum solche, die auch bei geringen Temperaturen eine hohe Leuchtkraft erreichen. Darüberhinaus sind auch dimmbare Lampen erhältlich und sogar Lampen mit eingebauten Dämmerungs- und Bewegungsschaltern.

Leuchtdioden

Den nächsten Schritt in der Entwicklung der Lichttechnik stellen die Leuchtdioden (LED) dar. Schon jetzt findet man sie in vielen Anwendungsbereichen vor. Sie erzeugen Licht durch elektrische Anregung eines Halbleiters. Sie wandeln 40 Prozent des zugeführten Stroms in Licht um. Zudem sind sie sehr klein, langlebig und können in allen Farben Licht emittieren. Dadurch lassen sie sich fast beliebig einsetzen, ob als stromsparende Hintergrundbeleuchtung für LCD-Bildschirme oder Farbwechsellampen für das Wohnzimmer, die Möglichkeiten sind unbegrenzt.  Es gibt zwar bereits einzelne Produkte mit Leuchtidoden, die herlömmliche Glühlampen ersetzen können, jedoch sind sie noch nicht für den breiten Masseneinsatz tauglich. Dennoch gibt es bereits viele Einsatzarten für Leuchtdioden. Neben der hohen Effizienz ist auch ihre Langlebigkeit ein Pluspunkt für die LED, sie leuchtet theoretisch bis zu 100.000 Stunden.

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