Großbildfernseher zur EM - auf den Stromverbrauch achten!
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Bis zu 60 Prozent Unterschied im Stromverbrauch bei gleicher Leistung.
Die Fußball-EM ist mal wieder für viele Verbraucher der Anlass, sich ein neues TV-Gerät zu kaufen. Doch wer sich jetzt für einen neuen Fernseher entscheidet, sollte genau hinsehen. Bei großen Flachbildgeräten liegen der Energieverbrauch und die damit verbundenen Stromkosten trotz entsprechender Leistung oft weit auseinander. Der Stromverbrauch gleich großer Fernseher unterscheidet sich im Betrieb um bis zu 60 Prozent. Wer beim Kauf genau auf den Energieverbrauch achtet, kann mit einem neuen TV-Gerät sogar die Stromkosten senken.
Dabei gilt die Faustregel: Je größer der Bildschirm des Fernsehers, desto höher der Stromverbrauch. Jedoch heißt das nicht, dass gleichgroße Fernseher auch gleich viel Strom verbrauchen. Wer sich zum Beispiel für ein energieeffizientes LCD-Gerät mit 80 cm Bilddiagonale entscheidet, zahlt jährlich etwa 20 Euro. Bei einem ineffizienten Gerät kommen schnell rund 52 Euro zusammen. Die Werte ergben sich, wenn mann 20 Cent / kWh zu Grunde legt und der Fernseher an 335 Tagen 4 Stunden im Betrieb und 20 Stunden im Stand-by ist. Ein effizientes
Gerät kommt mit 80 Watt im Betrieb und 0,4 Watt im Stand-by aus, ineffizientes Geräte benötigen bis 180 Watt im Betrieb und 4 Watt im Stand-by.
Aber auch die Bauart des Fernsehers spielt neben der Größe eine entscheidende Rolle, in der Regel sind TFT-Fernseher bei gleicher Größe sparsamer als Plasma-TVs. Bei Röhren-Fernsehern ist keine allgemeine Aussage zu treffen, da hier die Unterschiede teilweise noch größer sind.
Maßgeblich für den Energieverbrauch ist bei TFT Fernsehern die Bauweise der Hintergrundbeleuchtung. Neueste Geräte der gehobenen Preisklasse arbeiten mit LEDs statt Röhren als Lichtquelle und sind bedeutend sparsamer im Verbrauch.
