Subscribe to Posts (RSS) and Comments (RSS)

July 2008

Monthly Archive

Herzblut-Strom Energie für den FCK

Jetzt Stromanbieter wechseln und Sparen! Hier kostenlos vergleichen!

Die Idee ist immerhin mal sehr originell: Fans, die den 1. FC Kaiserslautern auch finanziell unterstützen wollen, können dies nun mittels eines speziellen Stromtarifs tun. Für jeden abge­schlos­senen Vertrag mit Pri­vat­kun­den wollen die Pfalz­werke dem Tra­diti­ons­ver­ein pro Jahr 20 Euro über­wei­sen. Hierfür haben die Pfalzwerke einen neuen Strom-Tarif aufgelegt.

Mit dem Tarif „Herzblut-Strom“ liefern die Pfalzwerke Privatkunden jetzt eine weitere Möglichkeit, um ihren Verein zu unterstützen.

Bei diesem Tarif kann der Kunde kann zwischen zwei Optionen mit ein- oder zweijähriger Preisgarantie wählen. Hier ein Rechenbeispiel mit den Preisen aus dem Einführungsangebot: Wechselt ein Kunde mit dem Durchschnitts- verbrauch von 3.500 kW/h aus dem Allgemeinen Tarif der Pfalzwerke in den Herzblut-Strom Sondertarif mit einem Jahr Preisgarantie, so hat er keine Mehrkosten. Ein Kunde, der mit 3.500 kW/h bereits in einem günstigeren Sondertarif ist, zahlt 7,60 Euro im Jahr dazu. Die Pfalzwerke überweisen auf jeden Fall 20 Euro pro Vertrag und Jahr direkt an den Schatzmeister auf dem Betzenberg.

Die Tarife:

mit einem Jahr Preisgarantie:

  • bis 4560kWh pro Jahr 18,90ct pro kWh
  • 123,11 Euro Grundpreis pro Jahr
  • ab 4560kWh pro Jahr 21,60ct pro kWh
  • kein Grundpreis

mit zwei Jahren Preisgarantie:

  • bis 4560kWh pro Jahr 19,40ct pro kWh
  • 123,11 Euro Grundpreis pro Jahr
  • ab 4560kWh pro Jahr 22,10ct pro kWh
  • kein Grundpreis

Obwohl die Pfalzwerke ein regionaler Anbieter sind und mit dieser Aktion auch die Vorteile eines solchen zeigen wollen, wird der Herzblutstrom bundesweit angeboten. So haben auch FCK-Fans aus anderen Gebieten die Möglichkeit, ihrem Verein finanziell unter die Arme zu greifen.

Jeder Neukunde erhält ein kleines Willkommensgeschenk , darüberhinaus gibt es für die ersten 300 „Herzblut-Strom“-Kunden außerdem je zwei „Herzblut“-Freitickets.

Der Wechsel ist dabei ganz einfach, man läd sich den Vertrag von der Website herunter, füllt ihn aus und sendet ihn an die Pfalzwerke zurück. Für Fragen ist auch eine kostenlose Hotline-Nummer angegeben.

Gas sparen

Jetzt Stromanbieter wechseln und Sparen! Hier kostenlos vergleichen!

Auch wenn es sich wieder mal nicht direkt um das Stromsparen handelt, so ist dieser Tipp doch gerade im Hinblick auf die exorbitant steigenden Gaspreise gar nicht so uninteressant.

In den meisten Bädern und Küchen sind heutzutage Einhandmischbatterien installiert. Und in den allermeisten Fällen ist der Hebel in der Mittelstellung, weil es anders auch etwas komisch aussähe. Wenn man nun Wasser entnimmt, sei es zum Händewaschen oder weil man das Bad reinigt, wird sicher auch meist der Hebel einfach nach oben gezogen und so das Wasser aufgedreht. Dabei ergibt sich beim entnommenen Wasser ein Mischverhältnis von 50/50. Man entnimmt also zur Hälfte Wasser aus dem Warmwasserkreislauf, obwohl man in der überwiegenden Zahl der Fälle sicher gar kein warmes Wasser benötigt. Schlimmer noch - meist dauert es ja auch eine Weile, bis das erste warme Wasser aus der Leitung kommt, so dass man so oder so nur kaltes Wasser bekommt. Die Warmwasseruhr läuft also jedes Mal munter mit, und man benutzt eigentlich nur kaltes Wasser. Gerade in Familien mit Kindern geht so sicher eine Menge “warmes” Wasser unnütz durch die Leitung.

Der Trick: Man zieht den Hebel etwa bis zur Mittelstellung nach oben, so dass mäßig viel Wasser aus dem Hahn kommt. Nun geht man zum Abstellhahn für das warme Wasser (unter dem Waschbecken oder auch Zentral) und dreht diesen gerade soweit zu, dass die Warmwasseruhr nicht mehr, oder nur noch ganz langsam läuft.

Damit erreicht man, dass man in der Vielzahl von Fällen gar kein, oder nur noch wenig warmes Wasser aus der Leitug entnimmt. Braucht man nun wirklich warmes Wasser, dreht man den Mischer in die entsprechende Stellung. Auf diese Weise kann man den Warmwasserverbrauch viel bewusster steuern und hat eigentlich keine Komforteinbußen hinzunehmen.

Kostenloser Strom?

Jetzt Stromanbieter wechseln und Sparen! Hier kostenlos vergleichen!

Angesichts der rasant steigenden Energiepreise schlägt die hessische SPD eine kostenfreie Grundmenge an Strom für alle Haushalte vor. Die Gratis-Menge solle etwa ein Viertel des Stromverbrauchs abdecken.

Gefordert wird, dass Single- Haushalte 500 KW/h Strom im Jahr kostenlos bekommen sollen, Zweipersonen- 700 und Dreipersonenhaushalte 900 KW/h. So heißt es in einem Papier das von Frau Ypsilanti und dem Energieexperten Hermann Scheer vorgestellt wurde. Ein Sozialstromtarif für sozial Schwache wird von beiden jedoch abgelehnt, da dieser durch einen hohen Verwaltungsaufwand unnötige Kosten verursachen würde.

Die kostenfreie Grundmenge an Strom könne man mit einem einfachen Bundesgesetz erreichen, sagte Scheer.
Niedrigere Energiesteuern lehnt Ypsilanti jedoch ab, weil sich der Staat die Einnahmeausfälle nicht leisten könne. Außerdem vergrößerten sinkende Steuern nur die Spielräume der Energiekonzerne für Gewinne.

Da stellt sich jedoch die Frage, wer den “Gratisstrom” denn bezahlen soll? Man wird kaum die Energiekonzerne dazu zwingen können, ihr Produkt kostenlos zu verteilen. Also wir der Steuerzahler einspringen, wo dann der Unterschied zu einer Senkung der Stromsteuer zu finden ist, wäre eine interessante Frage.

Außerdem würde solch eine Maßnahme auch falsche Signale aussenden, denn Energieeinsparungen sind nicht nur eine Sache der Finanzen, sondern eben auch des Umweltschutzes. Ebenso ist nicht wirklich einzusehen, warum hier wieder nach dem Gießkannenprinzip verteilt werden soll.

Dann soll man doch Familien, die sich bald kaum noch Strom und Gas leisten können stärker entlasten, statt das Geld unabhängig von der wirtschaftlichen Situation an alle gleichermaßen zu verteilen.

Das ganze klingt doch wieder sehr nach Wahlkampf und am Ende will es wie immer keiner bezahlen.

Kostenlose DVD - Wärmepumpen

Jetzt Stromanbieter wechseln und Sparen! Hier kostenlos vergleichen!

Zwar hat eine Wärmepumpe nur am Rande mit Strom zu tun, da sie mit diesem betrieben wird, dennoch ist die Wärmepumpe eine interessante Alternative zur herkömmlichen Heizung, und damit durchaus eine Erwähnung wert. Immerhin steigen ja nicht nur die Strom- sondern auch alle anderen Enerigiepreise immer weiter.

Eigenheimbesitzer haben da zum Glück natürlich wesentlich mehr Einflussmöglichkeiten in Bezug auf Einsaprungen, als zum Beispiel Wohnungsmieter.

Die Firma dimplex bietet auf ihrer Seite allen Interessierten eine kostenlose mulitmediale Wärmepumpen-DVD an, die einfach per Web-Formular bestellt werden kann.

Verlosung: 10 Jahre Strom kostenlos

Jetzt Stromanbieter wechseln und Sparen! Hier kostenlos vergleichen!

Unter allen Teilnehmern der großen Deutschland Stromumfrage werden 10 Jahre kostenloser Strom im Gesamtwert von 10.000 Euro verlost!.

Teilnahmeschluss für die Verlosung ist der 31.12.2008. Alle Einsender über 18 Jahre nehmen an den Verlosungen teil. Der Veranstalter der Verlosung gibt an, dass die Daten ausschließlich für Marketing-Zwecke unter Beachtung des Bundesdatenschutzgesetzes verwertet werden. Es besteht jedoch ein Widerspruchsrecht bezüglich der Verwendung der persönlichen Daten für Werbezwecke inklusive Marktforschung.

EcoButton - erleichtert das Stromsparen

Jetzt Stromanbieter wechseln und Sparen! Hier kostenlos vergleichen!

Der ecobutton™ soll durch seine auffällige Optik den Computernutzer an das Stromsparen erinnern, wann immer dieser den Computer unbenutzt zurücklässt.

ecobutton

Der Button selbst leuchtet zur bessern Sichtbarkeit grün und wird über per USB an den Rechner angeschlossen und braucht selbst dank sparsamer LED nur wenig Strom. Jedes mal, wenn man nun den Computer für einen bestimmten Zeitraum nicht benötigt, sei es für den Gang zur Toilette, die Frühstückspause oder ein längeres Telefonat, reicht ein Druck auf den ecobutton™, um  Computer und Monitor in den Stromsparmodus zu versetzen.

In den meisten Fällen ist man einfach zu bequem, den Rechner von Hand in den Stromspar-Modus zu versetzen. Der ecobutton™ macht es einem da nun leichter. Ein Druck und der Rechner geht schlafen, durch Druck auf eine beliebige Taste auf der Tastatur ist der Rechner in sekundenschnelle wieder arbeitsbereit.

Als kleine Zugabe berechnet die mitgelieferte Software bei jeder Benutzung des ecobuttons, wieviel Kohlendioxid, Leistung und damit Geld man eingespart hat.

Zwar kann man das Powermanagement des PCs auch so einstellen, dass dieser nach einigen Minuten Inaktivität selbständig in den Stromsparmodus wechselt aber erfahrungsgemäß tut er dies dann immer genau in dem Moment, in dem man eigentlich weiterarbeiten möchte.

Der Button kostet 14,99 brittische Pfund, plus Porto. Er ist hier zu bestellen. Bleibt zu hoffen, dass er zukünfitg auch in Deutschland direkt erhältlich sein wird. Sonst bleibt natürlich immernoch der Weg über ebay zu suchen.

test Spezial Energie

Jetzt Stromanbieter wechseln und Sparen! Hier kostenlos vergleichen!

Kosten senken und Umwelt schützen

Das neue test Spezial Energie bietet Informationen rund um die Themen:
Strom sparen, Wärmeschutz verbessern, Fördermittel

Mit der aktuellen Ausgabe von „Test Spezial Energie“ widmet sich die Stiftung Warentest unter anderem dem Thema “Grüner Strom”.

Energiesparen war noch nie so lohnend wie heute.

In dem 112 Seiten “dicken” Magzin zum Preis von 7,50€ (gleicher Preis auch als PDF) werden interessante und empfehlenswerte Möglichkeiten vorgestellt, den steigenden Stromkosten entgegenzuwirken und auch den den Wärmeschutz zu verbessern.

Dazu enthält es ausführliche Testberichte zu Ölbrennwertkesseln, Solaranlagen, Klimageräten und Wärmepumpen, sowie Artikel zu Energiesparlampen und Tipps zum sparsamen Umgang mit Heizungspumpen und Heizkörperventilen.

Zum Thema Wärmeschutz bietet „Test Spezial Energie“ eine Reihe von Ratschlägen zur optimalen Dämmung und zeigt die Vorteile moderner Passivhäuser. Außerdem wird erklärt, warum gerade die warme Sommerzeit die ideale Gelegenheit ist, die Heizanlage im eigenen Haus auf den Prüfstand zu setzen und Verbesserungen durchzuführen. Verschiedene Tests helfen bei der Auswahl optimaler Produkte vom Keller bis zum Dach: test Spezial Energie gibt unter anderem Ratschläge zum Einbau moderner Heiztechnik. Moderne Ölbrennwertkessel waren ebenso auf dem Prüfstand wie sparsame Wärmepumpen. Außerdem im Test: Heizungspumpen und Heizkörperventile.

Abgerundet wird das Thema durch eine ausführliche Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten der Solarenergie. Geprüft wurden verschiedene Solarkollektoren samt Regelung und Speicher.

Die gestiegenen Öl-, Gas und Strompreise bewirken, dass sich Sparmaßnahmen immer schneller bezahlt machen. Fördergelder, Zuschüsse und Einspeisevergütungen helfen dabei. In diesem test Spezial finden sich Hinweise zu Fördergeldern, Zuschüssen und Einspeisehilfen, die den Schritt zum konkreten Energiesparen zusätzlich erleichtern.

Aus dem Inhalt:

  • Strom sparen im Haushalt - Einfache Tricks
  • Test Energiesparlampen - Die Sparprofis
  • Ökostrom
  • Das Stromsparer-Alphabet
  • Was eine Kilowattstunde kann
  • Stromanbieter einfacher wechseln
  • LEDs: Das Licht der Zukunft
  • Sinnvoll kühlen
  • Test Klimageräte
  • Hitzeschutz im Büro
  • Klimageräte nicht selbst installieren
  • Grüne Schattenspender
  • Solares Bauen: Doppelter Nutzen
  • Lüftungssysteme: Kühle von unten
  • Wärmeschutz verbessern
  • Dämmen
  • Test Dübel für Dämmfassaden
  • Passivhäuser
  • Das Thermo-Haus
  • Fenster: Ganz und gar nicht hohl
  • Vakuumisolationspaneele
  • Wärmeschutz mit Rollläden
  • Lüften: Das Haus atmet durch
  • Wärmelecks aufspüren
  • Ölbrennwertkessel: Im Test alle okay?
  • Solaranlagen: Die besten für Warmwasser.
  • Wärmepumpen: Energie aus der Umwelt
  • Energiesparlampen: Die Dauerbrenner
  • Klimageräte: Kühlen Kopf bewahren
  • Heizkörperventile: Sparsamer Dreh
  • Grüner Strom: Zeit zum Wechseln

Preisanstieg durch Klimaschutzpaket

Jetzt Stromanbieter wechseln und Sparen! Hier kostenlos vergleichen!

Die schlechten Nachrichten reißen nicht ab, nach Berechnungen des Stromkonzerns RWE treiben die Klimaschutz-Maßnahmen der Bundesregierung und der EU-Kommission die Stromkosten in den nächsten Jahren zusätzlich nach oben.

Als einen der Gründe hat RWE hierbei die geplante Verschärfung des Emissionshandels ausgemacht.

Nach Aussagen der “Welt” steigen demnach die Belastungen des Strompreises durch staatliche Eingriffe für die gesamte Volkswirtschaft ab 2012 auf mindestens 23 Milliarden Euro pro Jahr. Diese Aussage bezieht sich wiederum auf die Berechnungen des Stromproduzenten RWE.

Für die privaten Verbraucher ergebe sich dadurch eine Steigerung der staatlichen Anteils am Strompreis auf über 50 Prozent gegenüber heutigen rund 40 Prozent. Demzufolge kämen auf jeden Haushalt im Jahr 2013 im Schnitt 400 bis 500 Euro staatliche Belastungen zu. Damit hätte sich dieser Anteil seit 1998 dann verdreifacht.

Da der Emissionshandel ab 2013 verschärft wird, würden hier die Kosten pro Jahr auf mindestens neun Milliarden Euro steigen. Geld, dass die Verbraucher aufbringen müssen.

Auf diese Weise könnte sich bei Strom bald ein ähnliches Bild ergeben, wie derzeit bei Diesel und Benzin - der weitaus größte Teil der Kosten geht an den Staat.

Stromverbrauch

Jetzt Stromanbieter wechseln und Sparen! Hier kostenlos vergleichen!

Obwohl Geräte und Lampen immer sparsamer werden, steigen Stromverbrauch und Stromrechnung der deutschen Haushalte stetig weiter an. Hauptursache sind neben dem teurer werdenden Strom zusätzliche Geräte wie DVD-Rekorder, Satellitenantenne, Spülmaschine, Wäschetrockner usw.

Jedoch ist gerade Strom die aufwändigste Energie im Haushalt. Denn schon bei der Erzeugung und beim Transport bis zur Steckdose gehen ca. zwei Drittel der Energie verloren.

Über die Hälfte des Stroms verbrauchen Kühlschrank, Herd, Waschmaschiene und das Spülen. Die Heizungspumpe ist für mindestens ein Zehntel des Stromverbrauchs verantwortlich. Jedoch steigt der Anteil elektronischer Geräte – TV, HiFi, Computer, usw. –  seit Jahren rasant an und hat den Verbrauch für Beleuchtung fast erreicht. Denn in den meisten Haushalten befindet sich längst nicht mehr nur ein Fernseher, sondern gut und gerne 2-4 Geräte, dazu kommen Radiowecker, mehrere Radios, Satelliten-Receiver, Spielekonsolen und viele andere Geräte, die oft auch noch eine Menge Stand-By-Strom verbrauchen.

Alle deutschen Privathaushalte zusammen verbrauchen mehr Energie als die Industriebetriebe – ein Viertel des deutschen Energieverbrauchs.

Daher gilt vor allem bei der Neuanschaffung von Geräten in den reichlich zur Verfügung stehenden Onlin-Ratgebern nach dem Stromverbrauch zu schauen und nicht im Elektronik-Markt vor Ort einfach das “beste Gerät, was gerad am Markt” ist mitzunehmen.

Man sollte sich öfter fragen, ob man die angepriesenen Funktionen, die man in der Regel immer mit mehr Strom erkauft, denn wirklich nutzen wird. Braucht man wirklich eine Uhr im Herd und in der Mikrowelle, die beide gut je 10Watt Strom verbrauche, auch wenn die Geräte sonst nichts machen?

Und immer wichtig: Bietet das Gerät die Möglichkeit, es komplett abzuschalten?

Wieder neuer Trick von ESD

Jetzt Stromanbieter wechseln und Sparen! Hier kostenlos vergleichen!

Immer wieder gerät die Energie Service Deutschland (ESD) mit ihren irreführenden Werbaktionen in die Kritik der Verbraucherschützer.

Nachdem die ESD bereits im Mai in Sachsen ihre rosafarbenen Postkarten verschickte, auf welchen eine kostenfreie Rufnummer angegeben war, unter der man sich melden konnte, um eine wichtige Tarifinformation zum persönlichen Strom-Anschluss beim Versorgerwechsel zu erhalten - hierbei wurde dem Kunden suggeriert, dass sich hinter dem Absender ein Preisvergleichsunternehmen verbirgt, das man nur anzurufen brauche, um den günstigsten Stromanbieter zu finden, wurde nun vor einer neuen Aktion dieser Art durch die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg gewarnt.

Demnach finden baden-württembergische Haushalte derzeit rosa oder weiße Karten mit dem Aufdruck “Wichtige Tarif-Information zu Ihrem Strom-Anschluss” in ihrem Briefkasten. Die Karten sind dabei so aufgemacht, dass nicht deutlich wird, dass es um einen Stromanbieterwechsel geht.

Ganz im Gegenteil versucht die Karte beim Kunden den Eindruck zu erwecken, als käme sie vom bisherigen Stromversorger. Der Absender “Energie Service Deutschland AG” (ESD) sei kaum lesbar und damit leicht zu übersehen. Der Empfänger wird aufgefordert einer kostenfreie Telefonnummer anzurufen und dabei die Stromrechnung bereit zu halten. So entsteht bei vielen Empfängern der Eindruck, es bestünde Klärungsbedarf zum bestehenden Stromliefervertrag. Mit der Rückrufaufforderung umgeht ESD geschickt das Verbot, Privatpersonen zu Werbezwecken anzurufen. Dabei verfolgt ESD lediglich das Ziel, neue Stromverträge für den zum RWE-Konzern gehörenden Anbieter eprimo zu vermitteln und die Provisionen zu kassieren.

Nach Angaben von Bürgern dränge ESD während des Telefonats auf sofortigen Vertragsabschluss und verschicke nur Auftragsbestätigungen, aber keine Angebotsprospekte. Mit einem „unbedachten “Ja”“ auf die Frage, ob man billigeren Strom beziehen möchte und der Angabe der Kontoverbindung schließt man einen Vertrag.

Der unerwünschte Stromliefervertrag kann zwar innerhalb eines Monats, nach Erhalt der Auftragsbestätigung mit einer Widerrufsbelehrung, widerrufen werden, dennoch ist der Ärger groß, kostet es doch Zeit und Nerven der Verbraucher. Den Widerspruch legt man am besten per Einschreiben mit Rückschein ein, das Geld hierfür ist leider verloren. Die Frist beginnt aber nur zu laufen, wenn der unfreiwillige Kunde eine korrekte Belehrung über das Widerrufsrecht erhält. Dies können Betroffene bei der Verbraucherzentrale prüfen lassen. Im Zweifel dürfte das aber schwer zu beweisen sein.

Grundsätzlich gilt: Vorsicht mit den persönlichen Daten am Telefon! Selbst wenn man glaubt, man spricht mit seinem aktuellen Stromversorger oder sonst einer vertrauenswürdigen Einrichtung, niemals sollte man mündlich Daten am Telefon weitergeben. Entweder man vereinbart einen Termin mit einem Außendienstmitarbeiter oder fordert schriftliche Unterlagen an.

Bonus Strom GmbH

Jetzt Stromanbieter wechseln und Sparen! Hier kostenlos vergleichen!

10% Bonus auf den Energieanteil Ihrer Stromrechnung! So werben Bild.de und Bonus Strom GmbH derzeit für ihre “gemeinsame Aktion für Deutschland” in ganzseitigen Anzeigen.

Das Klingt ersteinmal gut, doch dazu muss man sich erst fragen, was bedeutet denn “zehn Prozent auf den Energieanteil”?

Der gesamte Preis für Strom berechnet sich aus den Komponenten: Nettoarbeitspreis, Durchleitungsgebühr, Stromsteuer, Konzessionsabgaben, KWK-Gesetz und der Verringerung durch das Netzentgelt.
Die Höhe des Preises für den Energieanteil beträgt jedoch nur ein Drittel des gesamten Strompreises. Daraus folgt zunächst schonmal, man bekommt nur 10% Bonus auf 1/3 des Gesamtpreises, macht also im Umkehrschluss nur noch 3% auf den Strompreis. Das klingt schon gar nicht mehr nach großer Ersparnis. [mehr lesen]

Themen:

Links

supported by www.rankingcloud.de Blog Top Liste - by TopBlogs.de Bloggeramt.de