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June 2008

Monthly Archive

FlexStrom GmbH

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FlexStrom GmbH

Die FlexStrom GmbH wurde 2003 nach der Liberalisierung des Strommarktes in Deutschland gegründet und ist ein privat finanziertes, unabhängiges Tochterunternehmen der United Network Industries AG mit Sitz in Berlin. FlexStrom ist Mitglied beim Bundesverband Neuer Energieanbieter, der sich dafür einsetzt, dass der Strommarkt mehr Wettbewerb erfährt.

FlexStrom

FlexStrom bietet ausschließlich sogenannte “Prepaid-Strompakete” an. Hierbei zahlen die Kunden im Voraus einen festen Preis für eine bestimmte Anzahl von Kilowattstunden im Jahr. Hierdurch werden günstige Kilowattstunden-Preise erreicht. Der Paketpreis ist allerdings auch dann in voller Höhe zu entrichten, wenn der tatsächliche Verbrauch unter der gekauften Menge liegt. Jede Kilowattstunde, die über der eingekauften Menge liegt, wird extra abgerechnet.[...mehr lesen]

Studie des VDE zum Stand-by-Verbrauch

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Mitlerweile ist es eine Binsenweisheit, dass viele Geräte im Stand-by-Modus unnötig viel Strom fressen und daher entweder komplett mit einem Netzschalter - so vorhanden - oder eben durch Ziehen des Netzsteckers bzw. mit Hilfe einer schaltbaren Steckdosenleiste vom Netz getrennt werden sollten.

Ausgerechnet eine Studie der Elektroindustrie soll nun ergeben haben, dass bei vielen elektronischen Geräten die über das Jahr aufsummierten Stromkosten für den Stand-by-Betrieb höher sind, als jene für den eigentlichen Betrieb der Geräte.

Da fragt man sich dann schon, warum besagte Elektroindustrie, statt derartige Studien in Auftrag zu geben, nicht lieber Netzschalter in ihre Geräte baut.

In Auftrag gegeben hat die Untersuchung der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE). Danach lässt sich der Stromverbrauch bei Elektrogeräten um bis zu 77 Prozent reduzieren, wenn das Gerät komplett ausgeschaltet wird. Die hohe Zahl kommt vor allem durch die im Vergleich längere Dauer des Stand-by-Betriebs zustande.

Wenn man eine vierstündige Betriebszeit eines Fernsehers zugrunde legt, bleiben zwanzig Stunden für den Stand-by Modus - jeden Tag.

Bei fünfzehn Watt Verbrauch im Stand-by kommt man auf rund 110kWh pro Jahr, macht über den Daumen gepeilt ca. 22€ Stromkosten im Jahr. Die täglichen vier Stunden Betriebszeit á 150W kosten dann ca. 44€ pro Jahr. Das deckt sich jetzt zwar nicht mit der Studie, allerdings hängt das natürlich vom jeweiligen Gerät ab. Aber auch so zeigt die Rechnung doch eins deutlich, man verschwendet bei Geräten im Stand-by einiges an Geld.

Rechnet man nun noch alle anderen Geräte zusammen, die ebenfalls permanent Strom verbrauchen, wird man schnell auf eine ansehnliche Summe kommen. Radiowecker, Herd mit Uhr, Mikrowelle mit Uhr, Sat-Receiver, PC, Drucker, Scanner, HiFi-Anlage, DVD-Player/Recorder, Radiowecker, Netzteil der Schreibtischlampe, Küchenradio, Zweitgeräte im Schlafzimmer oder der Kinder… da kommen schnell einige Hundert Euro im Jahr zusammen, die sich durch den Einsatz schaltbarer Steckdosenleisten, Master-Slave-Leisten oder durch Geräte, wie den PowerSafer einsparen ließen.

Powersafer PS.X - EnergiesparerHQ Master-Slave-Steckdose mit ÜberspannungsschutzKabel Power Brennenstuhl 5er Steckdosenleiste schaltbar

Dennoch muss man sich über die “Studie” schon etwas wundern, zum einen scheit sie nicht wirklich neues zu Tage zu fördern, zum anderen widerlegt selbst ein simples Rechenbeispiel einen Teil der Ergebnisse.

EU will Stromverschwendung durch Stand-by-Betrieb vermindern

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Wie heise.de berichtet, will die Europäische Kommission den Stromverbrauch von elektronischen Geräten im Ruhezustand senken. Dazu plant EU-Kommissar Andris Piebalgs, Grenzwerte für den maximalen Verbrauch im Ruhezustand europaweit zu vereinheitlichen. Am 7. Juli wird sich demzufolge der EU-Regelungsausschuss mit der Frage des Stromverbrauchs befassen. Grundlage ist die EU-Richtlinie zum Ökodesign (PDF) energiebetriebener Produkte (EuP) vom 6. Juli 2005. Sie soll dafür sorgen, Umweltbelastungen durch ein Gerät über dessen gesamten Lebenszyklus zu mindern.

Ein Verbot herkömmlicher Glühbirnen sowie strengere Grenzwerte für Geräte im Stand-by-Modus sollen auf dieser Grundlage durchgesetzt werden. Der Verbrauch im Ruhezustand dürfe bei Geräten zukünftig nicht mehr als ein Watt betragen, für Displays solle eine Obergrenze von zwei Watt gelten. Vier Jahre nach Inkrafttreten der Regelung sollen die Grenzwerte um jeweils weitere 50 Prozent gesenkt werden. So sollen bis zum Jahr 2020 Einsparungen von 55 Prozent gegenüber dem heutigen Verbrauch möglich sein.

Das Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung in Karlsruhe (ISI) hat berechnet, dass elektrische Geräte im Jahr 2004 in deutschen Haushalten und Büros nur im Stand-by-Zustand 18 Milliarden Kilowattstunden Strom verbraucht  haben. Würde man diese Menge Strom einsparen, könnten zwei Atomkraftwerke vom Netz genommen werden.

Bleibt zu hoffen, dass man das ganze noch ein Stückchen weiterdenkt - es sollte in jedem Gerät ein Netzschalter vorgeschrieben sein, der dieses wirklich vom Stromnetz trennt und somit komplett abschaltet. Der Verkauf von Geräten ohne eine solche Abschaltmöglichkeit sollte einfach verboten werden.

eprimo GmbH

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www.eprimo.de

Die eprimo GmbH ist als Tochtergesellschaft der RWE AG ein deutscher Stromanbieter mit Sitz in Neu-Isenburg.

eprimo wurde im Jahr 2005 als eigene Vertriebsgesellschaft durch die Überlandwerk Groß-Gerau GmbH gegründet, die 1999 mit einem deutschlandweiten Stromvertrieb begann.

Der Stromanbieter eprimo hat rund 150.000 Kunden in Deutschland und einen Umsatz von etwa 100 Millionen Euro (Stand: 2007). Am 1. Januar 2007 wurde das Unternehmen zu 100% durch den Energiekonzern RWE Energy AG übernommen.

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Alternative zur Klimaanlage - Kuchofuku - Belüftetes Klima - Bett

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Im Sommer kann es ja doch auch in unserern Breiten mitlerweile recht heiß werden, was vielen Menschen dann buchstäblich den Schlaf raubt. Manchmal bleibt einem da nichts anderes übrig, als sich eine Klimaanlage oder in Mietwohnungen, ein bewegliches Klimagerät zu kaufen. Zwar sorgen diese in der Wohnung für ein angenehmes Klima, verbrauchen aber auch eine ganze Menge Strom.

Doch es gibt auch Alternativen, die im Unterhalt wesentlich genügsamer und zugleich umweltschonender sind. Das klimatisierte Bett von Kuchofuku kühlt durch extrem leise Doppel-Ventilatoren am Fußende des Bettes. Es wird kühle Luft von der Kopfseite her durch das Bett geblasen. Das Bett besteht aus Soft Membranen mit “air-cushion” Effekt. Die Betriebskosten sind außerordentlich niedrig. Durch die Energiesparende Technik werden bei ca. 8 Stunden täglicher benutzung nur ca. 25 Cent mehr Strom im Monat verbraucht. Das macht im Jahr wohl kaum mehr als 1-2 Euro, da man die Lüftung ja nur an heißen Sommertagen benutzt. Der Anschaffungspreis ist mit 399$ (ca. 250€) relativ hoch, allerdings dürfte sich dieser im Vergleich zu einem Klimagerät schnell amortisieren, da die Betriebskosten ja ungleich geringer sind.

Ganz nebenbei risikiert man nicht, sich durch zu kalte Luft zu erkälten oder Verspannungen zuzuziehen.


Kuchofuku - Belüftetes Bett statt Klimaanlage

Technische Details:

• Größe: 92cm x 200cm (36in. x 79in)
• Gewicht: 2.4 kg (5.3 lbs.)
• 3 Ventilatoren mit Geschwindigkeitsregulierung
• Power: Netzteil 100v - 240v + Steckeradapter auf Deutsche Steckdosen.
• Ventilatoren: 4.5W
• Timer: Stundenweise Einstellung
• Eine praktische und kompakte Tasche ist inklusive.

Stromsparen mit elektronischen Zählern

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Nach Yellow-Strom will nun auch RWE Kunden mit neuen Zählern beim Stromsparen helfen. In Mülheim an der Ruhr sollen in Kürze 100.000 herkömmliche Stromzähler durch digitale Versionen ersetzt werden.

Die neuen Stromzähler sollen durch digitale Displays aber auch durch Datenübertragung auf den PC das Ablesen erleichtern. Darüberhinaus soll eine nächste Generation noch weitere Daten, als nur den bloßen Verbrauch speichern. Dies ermöglicht dann zum Beispiel das zeitgenaue Überwachen des Stromverbrauches, was wiederum dafür ausgenutzt werden könnte, angepasste Tarifmodelle zu wählen, ähnlich dem früher mehr verbreiteten Nachtstrom. So könnten die Kunden Geräte wie Waschmaschine und Trockner gezielt in lastschwachen Zeiten betreiben und zu dieser Zeit günstigeren Strom beziehen.

Energie aus Wasser - neue Hoffnung für Autofahrer

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Angesichts der immer dramatischer steigenden Preise für fossile Brennstoffe, sind Autofahrer und andere Verbraucher für jeden Lichtblick dankbar, der einen Ausweg aus dieser Situation verspricht.
Die japanische Firma Genepax hat nun den Prototypen eines Autos vorgestellt, welches ausschließlich mit Wasser und Luft angetrieben werden soll. Das von der Firma entwickelte “Water Energy System (WES),” erzeugt Energie, indem aus Wasser und Luft in einem proprietären Verfahren, welches sich Membrane Electrode Assembly (MEA) nennt, Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff aufgespaltet wird.

Die genaue Funktionsweise hält die Firma natürlich geheim. Man erklärte jedoch der Prozess basiere auf bereits existierenden Technologien und sei in der Lage länger als jede andere gegewärtige Methode Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff aufzuspalten. Dabei werden an das Wasser keine größeren Ansprüche gestellt, so soll auch Tee funktionieren.

Ein Liter Wasser reiche dabei aus, um das Auto bei einer Geschwindigkeit von 80km/h eine Stunde anzutreiben, also ca. 80km zurückzulegen!

Ein wesentlicher Vorteil sei außerden, dass WES keinen Wasserstoff-Tank benötige, in dem das explosive Gas unter Hochdruck lagert. Auch spezielle Katalysatoren seien nicht erforderlich. Der Gegenwärtige Preis des Antriebsaggregats liegt bei ca. 12.000 Euro soll aber bis zu einer möglichen Serienproduktion auf 3000 Euro und weniger sinken. Bisher hat Genepax eine Brennstoffzelle mit einer Ausgangsleistung von 120W und ein Brennstoffzellensystem mit einer Ausgangsleistung von 300W gezeigt. Neben dem Einsatz im Auto plant die Firma auch größere Zellen, die bis 1kW Leistung bieten und für die Energieversorgung in Wohnungen geeignet sein sollen.

Bleibt zu hoffen, dass an der ganzen Geschichte auch wirklich alles stimmt.

LG bringt effizienten Strom-Spar-Monitor

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LG öko MonitorImmer mehr Hersteller erkennen endlich die Zeichen der Zeit und bringen energiesparende Geräte auf den Markt.

LG bringt einen 22 Zoll widescreen LCD Monitor auf den Markt - den Flatron W2252TE. Nach Angaben von LG sei dies der weltweit ergieffizienteste Monitor. LG verspricht eine um 45% reduzierte Leistungsaufnahme, gegenüber herkömmlichen Monitoren dieser Größe - das bedeute eine Einsparung von 40 Watt. Dabei soll der Monitor in seinen übrigen Leistungsdaten aber anderen Geräten in nichts nachstehen, so soll er ein erstaunliches Kontrastverhältnis von 10.000:1 bieten.Die Auflösung liegt bei 1680 x 1050 und ein 4:3 Bild soll Störungsfrei auf das Breitbildformat gestreckt werden können. Der Betrachtungswinkel liegt bei den üblichen 170 Grad, die Reaktionszeit soll nur 2ms betrage und die Helligkeit liegt bei 250cd/m2. Erhältlich soll das Gerät ab August 2008 sein, ein Preis wurde noch nicht genannt.

Induktionsherd

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Beim Induktionskochen heizen sich nicht die Kochplatten auf, sondern der Topfboden selbst erhizt sich. Das Aufheizen geschieht dabei sehr schnell. Zudem entfällt der Wärmewiderstand, so dass weniger Energie verloren geht. Daher verbrauchen Induktionsherde nahezu ein Viertel weniger Energie und Zeit. Das Aufkochen geht vier Mal schneller als bei herkömmlichen Kochmethoden.  Ein weiterer Vorteil: Es wird weniger Abwärme erzeugt, sodass die Abluftventilatoren weniger arbeiten müssen. Auch das spart Energie.

Vorteile

  • Ähnlich wie beim Gasherd haben Indutioinsherde sehr kurze Reaktionszeiten bei Änderungen der Einstellung (sehr kurze Vorwärmzeit; schnelles, genau dosierbares Anbraten)
  • Schnelles Ankochen größerer Mengen –  auch mit schweren Töpfen, da die Wärme im Topfboden direkt durch die Induktion erzeugt wird ohne erst die Kochplatte zu erwärmen.
  • Die Kochfläche bleibt neben dem Topf kühl, da diese sich nicht selbst erwärmt, sondern nur sekundär durch den Kontakt mit dem Topf erwärmt wird (sog. Rückerwärmung)
  • Deutlich erleichterte Reinigung, da Lebensmittelreste kaum einbrennen: die Glaskeramikoberfläche erhitzt sich nur unterhalb des Topfes durch diesen – nicht jedoch auf den kritischen Flächen um den Topf herum
  • Verbesserte Sicherheit, da Energie nur gezielt an Metall abgegeben wird: versehentlich (oder von kleinen Kindern) angeschaltete Induktionskochflächen heizen nur, wenn ein Topf darauf steht
  • Energieersparnis:
    • durch kurze Kochzeiten, da nur eine relativ geringe Masse erwärmt wird und weder, wie beim Gasherd, große Teile der Energie durch Strahlung und Konvektion verloren gehen, noch Energie in der heißen Platte deponiert bleibt (deshalb z. B. besonders geeignet für das Kochen mit einem Schnellkochtopf)
    • Wärmeerzeugung nur im Topf – auch bei abweichenden Topfdurchmessern: ist der Topf zu klein, erwärmt sich nur dieser; die ihn umgebende Fläche des Kochfeldes bleibt kalt, dadurch geht keine Wärme neben dem Topf verloren.

Nachteile

Da für die Funktion des Induktionskochfeldes ein ferromagnetischer Boden des Kochgeschirrs empfehlenswert oder sogar erforderlich ist, können einige Typen von Edelstahltöpfen kaum, sowie Aluminiumtöpfe nicht verwendet werden. Alle Glas-, Keramik- u. a. nichtleitenden Töpfe sind grundsätzlich ungeeignet. Daher ist manchmal die Anschaffung neuer Töpfe und Pfannen notwendig.

Als Alternative zu teurem Spezialgeschirr empfehlen sich einfache emaillierte Stahltöpfe und eiserne Bratpfannen. Auch handelsübliche Edelstahltöpfe mit mehrlagigem Topfboden eignen sich für das Kochen mit Induktion. Diese sind auf der Verpackung, z. T. auch der Unterseite mit einem speziellen Symbol gekennzeichnet.

Ein weiterer Nachteil ist die Geräuschentwicklung, welche sich zum einen als niederfrequentes Betriebsgeräusch am Lüfter und zum anderen als hochfrequentes Geräusch am Topf bemerkbar macht.

Personen mit Herzschrittmacher sollten beachten, dass diese Geräte den Herzschrittmacher blockieren oder in anderer Weise stören und daher gefährlich sein könnte. Grund hierfür sind die  starken Magnetfelder mit denen diese Herde arbeiten.

Neuer Preisschock - Gaspreisanstieg um 40% befürchtet

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Die Gaspreise werden angeblich weitaus deutlicher ansteigen als bislang erwartet. Das Bundesumweltministerium befürchtet eine Erhöhung von 40 Prozent in diesem Jahr.

Über die bereits bekanntgewordenen 25 Prozent hinaus kann es im Herbst noch einmal eine Erhöhung des Gaspreises um bis zu 40 Prozent geben, befürchtet das Bundesumweltministerium. Gründe seien die Koppelung an den Ölpreis und Spekulationen. SPD-Politiker fordern, dass die Bundesregierung prüfen soll, ob sie in Abstimmung mit der Europäischen Union eine Strategie zur Entkopplung erarbeitet, damit es zu einer kostengerechten Preisentwicklung kommt, die spekulative Überhöhungen ausschließt.

Des Weiteren fordern Politiker aus der SPD-Fraktion, Sozialtarife für Energie und eine Entfernungspauschale für Geringverdiener.

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SPD-Sozialpolitiker gehen davon aus, dass infolge der Preissteigerungen im Herbst die Hartz-IV-Regelsätze angehoben werden müssen. Das bedeute Mehrausgaben für die öffentlichen Haushalte. Angesichts der Preisentwicklung für Energie ist eine Erhöhung dringend geboten. In einer Studie des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, wurde bereits vor geraumer Zeit eine Erhöhung von Hartz IV um 70 Euro verlangt.

Zwischenzeitlich erreichte der Ölpreis am Freitag mit mehr als 139 Dollar pro Barrel ein neues Rekordhoch.

Angesichts dieser Entwicklung, die sich wohl auch nicht mehr umkehren wird, sollte man jedoch statt nur über Finanzspritzen über nachhaltigere Maßnahmen nachdenken. So wird es dringend Zeit mehr Häuser mit Solarkollektoren auszustatten oder in größeren Wohnblocks kleine, dezentrale Blockheizkraftwerke zu installieren.

Hauseigentümer sollten sich bezeiten um Alternativen, wie Holzpellet-Heizungen oder Wärme-Pumpen-Systemen umsehen.

Wasser und Energie sparen mit Spar-Duschkopf

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Von Wasserhähnen sind Perlatoren ja meistens bekannt. Das Prinzip ist recht einfach, aber wirkungsvoll: durch eine Verengung im Inneren des Perlators erhöht sich die Fließgeschwindigkeit des Wassers, wodurch ein Unterdruck entsteht, der durch die besondere Konstruktion sehr viel Luft ansaugt. Dies schäumt den Wasserstrahl infolgedessen mit einer größeren Menge an Luft regelrecht auf.

Als Resultat erhält man einen angenehm weichen und perligen Wasserstrahl. Schöner Nebenffekt: gleichzeitig reduziert sich die Durchflussmenge an Wasser um bis zu 50 Prozent, ohne dass man dies beim Händewaschen spürt, da der Strahl ja weiterhin sehr voluminös ist.

Gleiches gilt für Wasser-Spar-Duschköpfe. Auch hier erhält man einen angenehmen Duschstrahl, verbraucht bei der gleichen Duschzeit aber nur ca. halb so viel Wasser, wie bei einem herkömmlichen Duschkopf. Das spart zuersteinmal Wasser, aber gleichzeitig auch Energie, die man ja aufwendet, um das Wasser zu erwärmen, seien es Gas oder Strom. In jedem Fall spart man gleich doppelt.

Dass solche Amaturen nicht teuer sein müssen beweist derzeit übrigens Tchibo, hier gibt es den Duschkopf “Oxypower” noch im Angebot für reduzierte 10 Euro.

Tchibo.de - Jede Woche eine neue Welt!

Wer es nicht glaubt kann den Effekt leicht selbst testen, einfach ein Gefäß einmal mit und einmal ohne Perlator bei jeweils voll aufgedrehtem Wasserhahn vollaufen lassen und die benötigte Zeit stoppen. Der Duschkopf von Tchibo brauchte im Test exakt doppelt so lange, einen 5 Liter Eimer zu füllen, wie der bis dahin verwendete Duschkopf.

Stromsparen durch Schaltnetzteile

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Seit langer Zeit ist die Energieverschwendung durch herkömmliche Trafonetzteile bekannt. Auch gibt es seit Jahren effizente Schaltnetzteile. Doch immernoch liefern viele Hersteller von Telefonen, Druckern, Routern oder Fax-Geräten die billigen, aber verschwenderischen Trafonetzteile mit ihren Geräten. Der Netzwerkausrüster Lancom liefert ab sofort seine Geräte ausschließlich mit Schaltnetzteilen aus.

Nach Aussage des Herstellers können diese die Stromrechnung um bis zu 20 Prozent senken. Die Industrie stellt sich also darauf ein, dass angesichts steigender Stromkosten der Stromverbrauch immer mehr zu einem wichtigen Kaufkriterium wird. Laut Schätzungen des Zentralverbandes Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) könnten in Deutschland bis zu einer Milliarde kWh weniger Strom verbraucht werden, würden Kommunikationsgeräte wie Telefone, Anrufbeantworter, Monitore, Drucker und PCs mit effizienten Netzteilen ausgerüstet.

Demnach könnten mit dieser Strommenge 250.000 Drei-Personen-Haushalte zusätzlich versorgt werden. Würde die Energie gar nicht verbraucht, würde das eine Einsparung von rund 400.000 Tonnen Kohlendioxid bedeuten. In vielen Fällen laufen Elektro-Geräte nur zeitweise, sodass dort Netzteile mit geringen Standby-Verlusten nötig sind. Bei Geräten wie Fax oder Anrufbeantworter, die rund um die Uhr betriebsbereit sein müssen, sollte der Wirkungsgrad bei Nennleistung hoch sein.

Der Wirkungsgrad herkömmlicher, billiger Universalnetzteile liegt jedoch 30 bis 40 Prozent unter dem von effizienten Schaltnetzteilen. Unter Belastung müssen laut der Energy-Star-Spezifikation externe Netzteile bis 1 Watt Leistung einen Wirkungsgrad von wenigsten 49 Prozent besitzen. Netzteile mit 50 oder mehr Watt Leistung dürfen danach nicht weniger als 84 Prozent Wirkungsgrad haben. Im Standby-Betrieb sollen Netzteile je nach Nennleistung nicht mehr als 0,5 Watt (bis 10 Watt) respektive 0,75 Watt (bis 250 Watt) Strom verbrauchen. Dies ist oft leider Wunschdenken, genehmigen sich viele billige Netzteile im Standby doch locker 5-15 Watt Strom, um ihre Umgebung unnütz aufzuheizen.

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