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January 2008

Monthly Archive

Neue Preisrunde zum 1. Februar

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Nachdem bereits zum Jahreswechsel viele Stromanbieter ihre Preise angehoben haben, stehen nun weitere Preisherhöhungen ins Haus. Laut einem Medienbericht, der sich auf den Branchendienst Get AG beruft, wollen 74 vor allem kleinere Versorger die Grundversorgungstarife zum 1. Februar anheben. Dabei kann die Steigerungsrate bis zu 23,5 Prozent betragen.

Nach der Preisrunde zum 1. Januar, die eine Strompreiserhöhung für bis zu 16 Millionen Haushalte mit sich brachte, trifft es die Stromkunden in Bayern dieses mal besonders hart. Ein Vier-Personen-Haushalt zahlt hier 2008 im Schnitt 75 Euro mehr für Strom. In Hessen steigt die jährliche Stromrechnung im Schnitt um 72 Euro. Die Preise der Anbieter in Berlin, Bremen und Hamburg blieben dagegen zum Jahreswechsel stabil.

Laut Schätzungen des Heidelberger Verbraucherdienstes Verivox haben im vergangenen Jahr rund 1,5 Millionen Energieverbraucher ihren alten Vertrag gekündigt. Dies wären eine halbe Million mehr Haushalte, als zuvor im Herbst von der Bundesnetzagentur vorausgesagt.

Es gilt daher nach wie vor, wer sparen will muss sich schleunigst nach einem günstigeren Anbieter umsehen.

Ökostrom aus Atom

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Wer sich mit dem Gedanken trägt, auf Ökstrom umzusteigen, der sollte genau prüfen, woher der Versorger den vermeintlichen Ökostrom bezieht, sonst bezahlt man am Ende einen Öko-Zuschlag für Atomstrom.

Möglich macht dies der Handel mit RECS-Zertifikaten. RECS steht für ”Renewable Energy Certificate System”. So kann ein Atom-Strom-Produzent einen Teil seines Stroms als Öko-Strom deklarieren, während ein Öko-Strom-Erzeuger die gleiche Menge Strom als Atom-Strom deklariert. Dabei werden entsprechend Ausgleichszahlungen zwischen den Anbietern vorgenommen.

Natürlich kann nie ein Kunde 100% Ökostrom aus seinen Leitungen entnehmen, wir doch der gesamte erzeugte Strom in ein riesiges Verbundnetz eingespeist.

Dennoch ist es ein Unterschied, ob tatsächlich zusätzlich mehr Ökostrom erzeugt wird, oder ob einfach Strom eingekauft wird, der so oder so an anderer Stelle aus bestehenden Wasser- oder Windkraftwerken erzeugt wird.

Bevor man also auf vermeintlichen Öko-Strom wechselt, sollte man genau prüfen, ob sich der neue Versorger am Stromzertifikathandel beteiligt. Anbieter wie Greenpeace energy lehnen diesen Handel als Mogelpackung ab und beteiligen sich nicht daran.

Ein weiteres wichtiges Kriterium für echten Ökostrom ist eine Verpflichtung der Anbieter, in den Neubau umweltfreundlicher Kraftwerke zu investieren.

Stromanbieter wetzen die Klingen

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Der Stromanbieter FelxStrom geht aggressiv gegen seinen Konkurrenten “E wie einfach” vor. Der Anbieter hat sich die Domain “lidlstrom.de” gesichert und leitet von dort auf eine Webseite weiter, die zumindest farblich der Startseite von Lidl nicht unähnlich ist.

Eine weitere direkte Spitze gegen Lidl und “E wie einfach” ist die Tatsache, dass Kunden, die den bei Lidl erworbenen Umschlag von “E wie einfach” mit einem Wechselantrag an Flexstrom schicken, einen Online-Bonus von 10 Euro erhalten.

Indes ist unklar, wie lange Lidl dem Treiben zusehen wird, die Domain “Lidl-Strom.de” wurde Flexstrom bereits per einstweiliger Verfügung entzogen.

Dabei ist das Angebot von FlexStrom durchaus mit Vorsicht zu betrachten, handelt es sich doch um einen PrePaid-Tarif, bei dem man bei Nichterreichen der Inklusiv-Strommenge zuviel zahlt und im Falle der Insolvenz des Anbieters das vorausbezahlte Geld verloren ist.

Verbraucherzentralen helfen beim Stromanbieter-Wechsel

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Auf den Seiten der Verbraucherzentrale Niedersachsen findet man ein PDF zum Download, welches Hilfestellung beim Wechsel des Stromanbieters gibt und auftretende Fragen beantwortet. Viele Verbraucher müssen Geld sparen, so die Verbraucherzentrale, dem entgegen stehen immer höhere Preise der Energieversorger für Strom oder Gas. Jedoch gilt es beim Wechsel, wie so oft, nicht auf die Werbesprüche der Anbieter herinzufallen, sondern Preis und Leistung genau unter die Lupe zu nehmen.

Dennoch und gerade deshalb raten die Verbraucherzentralen zum Anbieter-Wechsel. Denn auf diese Weise wird nicht nur der eigene Geldbeutel geschont, sondern der Verbraucher sorgt selbst für einen steigenden Wettbewerb unter den Anbietern, der im Ergebnis dann zu sinkenden Preisen für alle führen kann.

In dem sehr ansprechend gestalteten, kostenlosen Ratgeber erfährt der Verbraucher alles zum Thema Stromanbieterwechsel.
Es wird erörtert, wann und für wen ein Wechsel des Stromanbieters überhaupt sinnvoll ist, so gilt zum Beispiel zu prüfen ob der eigene Anbieter eventuell andere, günstigere Angebote vorhält.
Weiter geht es mit der Frage, wie der Wechsel genau funktioniert, welche Daten benötigt werden, wie man einen neuen Stromversorger findet und welche Preise neben dem tatsächlichen Kilowattstundenpreis noch berücksichtigt werden müssen und wie es um die Rücktritts- und Kündigungmodalitäten bestellt ist.

Darüber hinaus gibt es viele weitere wichtige Tipps, was noch alles beim Anbieterwechsel zu beachten ist. Natürlich bleibt auch die Frage nach Ökostrom nicht unbeantwortet, denn auch hier gibt es große Unterschiede zu beachten.

Am Ende des Leitfadens findet sich eine Checkliste mit den wichtigsten Punkten, die bei einem geplanten Anbieterwechsel zu beachten sind.

Der Ratgeber ist allen zu empfehlen, die einem Wechsel skeptisch gegenüberstehen und die offene Fragen umfassend, kompetent und unabhängig beantwortet haben möchten.

Ein Jahr kostenlosen Öko-Strom gewinnen

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Hagebau verlost in einer monatlichen Verlosung insgesamt 28x für ein gesamtes Jahr kostenlosen Öko-Strom von Greenpeace energy. Die maximal kostenlos gelieferte Strommenge beträgt dabei 4000kW/h, was dem durchschnittlichen jährlichen Verbrauch eines Einfamilienhauses entspricht.
Des Weiteren werden 70 Energieausweise verlost. Der Energieausweis ist ab Juli 2008 für alle Gebäude gesetzlich vorgeschrieben, die bis 1965 fertiggestellt wurden und vermietet werden oder zum Verkauf stehen.
Er zeigt dem Besitzer oder den Bewohnern, an welchen Stellen es Möglichkeiten zur Energieeinsparung gibt.

Um an den Verlosungen teilzunehmen, muss man die Frage, wie viele “Energie-Spar-Buttons” im Hagebau Hauptkatalog zu finden sind, korrekt beantworten.
Dazu muss man sich natürlich ersteinmal den 400 Seiten starken Katalog zuschicken lassen.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Stabile Preise bei Greenpeace energy!

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Neben der Möglichkeit die Stromkosten zu senken, bietet der Umstieg auf alternative Anbieter auch die Möglichkeit, auf umweltfreundliche Alternativen zu wechseln.

Das Öko nicht immer gleich Teuer ist, beweist der Anbieter Greepeace energy.

“Greenpeace energy wird den Strompreis zu Jahresbeginn nicht erhöhen und gibt Privatkunden eine Preisgarantie bis zum 30. Juni 2008 auf 19,8 Cent/kWh und 8,90 Euro Grundgebühr. Der Strompreis wurde im Oktober 2007 sogar gesenkt, um die sinkenden Netzentgelte an die Kunden weiterzugeben.” - so das Unternehmen.

Jeder Kunde von Greenpeace energy hat die Möglichkeit, für einen einmaligen Zusatzbetrag von 55€, Mitglied in der Genossenschaft zu werden. Somit ist der Kunde zugleich auch Miteigentümer. Dies führt dazu, dass die Interessen von Eigentümer und Kunde gleichgerichtet sind und somit zu einer wirtschaftlich vernünftigen, jedoch nicht profitmaximierenden Unternehmensstrategie.

Diesen Anbieter finden Sie auch in unserem Stromrechner, vergleichen Sie selbst.

Strompreismanipulationen?

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Laut Spiegel-Online liegen dem Bundeskartellamt Hinweise auf Preismanipulationen der Stromproduzenten vor. In einem 30-seitigen Schriftstück machen die Wettbewerbshüter demnach den vier großen deutschen Energieversorgern schwere Vorwürfe.

Angesichts dieses Berichtes fordert Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Dietrich Austermann (CDU) die “Zerschlagung des deutschen Stromkartells”. Seiner Meinung nach bildeteten die vier Stromkonzerne ein Oligopol, welches die Leipziger Strombörse zur künstlichen Stromverteuerung missbrauche.

Bereits im November 2007 forderten Politker, unter anderem der Wirtschaftsminister Hessens, Alois Rhiel (CDU) die Zerschlagung der vier großen Energiekonzeren E.on, RWE, Vattenfall und EnBW.
Rhiel fordert, die Konzerne zum Verkauf von Kraftwerken zu zwingen.

Diese Maßnahmen sollen den Wettbewerb auf dem Strommarkt ankurbeln und zu realistischeren Strompreisen führen.
Beklagt wird auch, dass die hohen Strompreise vor allem sozial Schwache, Geringverdiener und insbesondere Familien belasten. Außerdem beschädigen die stetig steigenden Energiepreise den Produktionsstandort Deutschland.

“Nach SPIEGEL-Informationen haben die Kartellwächter Indizien dafür gefunden, dass E.on den Strompreis durch gezielte Käufe und Verkäufe großer Strommengen und Stilllegungen von Kraftwerken manipuliert haben könnte.”

Den ganzen Artikel finden Sie hier.

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